Newborn

Das Newborn Monument vor dem Palast der Jugend und der Künste. 2008 anlässlich der Unabhängigkeitserklärung aufgestellt, zunächst von Premierminister Hashim Thaci aud President Fatmir Sejdiu unterschrieben, mittlerweile mit Tausenden kleinen Kritzeleien und Unterschriften versehen.
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Newborn

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Schnappschüsse

Ein paar Bildchen aus Pristina, Mitrovica und Zwischendrin.

Peja

Volles Ausflugsprogramm:

1. Zur katholischen Kirche in Peja, die größte katholische Gemeinde im Kosovo

2. Die Brauerei des (im Kosovo) weltberühmten Peja-Biers. Und endlich haben wir auch geklärt, warum es Peja Zero nur mit Ananas-Geschmack gibt: es würde sonst nicht schmecken, weil es ein echtes 0,0%-Bier ist. Auf jeden Fall kann man nach diesem kurzen Besuch sagen, dass wir ungestört weiter Peja trinken können. Prost!

3. Die Wasserfälle von Drini i Bardhe. Zuerst alle im Gänsemarsch die glitschigen Stufen hoch, um dann oben unter lautem Plätschern dem Wasser zuzuschauen, wie es sich seinen Weg sucht. Schön blau übrigens.

Die Rückfahrt dauert kurz oder lang, je nachdem für welche Route der Busfahrer sich spontan entscheidet.

Alles wird kopiert

Neulich am Imbiss…
Burger King Burger2

To paddle or not to paddle…

Dieses Wochenende: Ausflug nach Mazedonien, an den Matkasee, wo man nach Auskunft des Internets auch „Canoeing“ betreiben könne. Lake Matka ist ein Stausee mit Wasserkraftwerk, an dessen unteren Ende sich naturgemäß ein sehr recht idyllischer Fluss auftut. Darum der Plan – auf nach Skopje, erledigen, was da zu erledigen ist, dann an den See, Picknick, Paddeln.

Die beste Wegbeschreibung war, dass man an der Ausfahrt, die nicht beschildert ist, rausmüsse. In realitas sah’s dann so aus, dass nicht nur kein schild da war, sondern auch die Ausfahrt erst im letzten Moment sichtbar war. Ausserdem war das mehr ne Parkbucht als ne Ausfahrt. Das Ende vom Lied: wir sind natürlich erstmal vorbeigefahren, aber was soll’s.

Dort angekommen und nach kurzer Wanderung durch den Fluss/über eine kleinere Staumauer kamen wir am Picknickspot an. Bisschen feucht, aber sehr angenehm. Als wir uns nach dem Picknick in Ruhe dem Mittagsschlaf widmen wollten, fiel doch langsam auf, dass ein paar Steine im Wasser verschwunden waren. Nicht weil mazedonischen Schergen die weggetragen hätten, sondern weil plötzlich rapide der Wasserspiegel im Fluss anstieg.

Dann also alles zusammengepackt, ein Stück bergauf gegangen und dort Lager aufgeschlagen. Mit der Zeit wurde auch langsam klar, weshalb da unten eine Wildwasser-Slalomstrecke aufgebaut war, denn mit der richtigen Menge Wasser fand ich das schon attraktiv.

Der Fluss

Nachdem wir also knapp dem Tod durch Ertrinken entronnen sind unsere müden Knochen ausgeruht hatten stand also der Hauptprogrammpunkt an: auf zum Paddeln. Den Berg hoch, zum Stausee. Allerdings entpuppten sich die dortigen Bootsfahrmöglichkeiten als Motor-Schaluppen, die auch gut in den vietnamesichen Dschungel gepasst hätten.

Kahn

Wenns also keine Kanus gibt, gehn wa trotzdem aufs Wasser.
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Am Ende der Fahrt gabs dann noch eine Tropfsteinhöhle, mit dem vollen Programm, also Stalagtiten IMG_2556 IMG_2558
UND Stalagmiten IMG_2557.

Ausserdem ne Menge anderer Gebilde, die bestimmt alle einen eigenen Namen haben, den ich aber nicht kenne… IMG_2562 IMG_2563
Dazu noch jede Menge Fledermäuse, aber von denen wollte leider keine für ein Foto posieren…
Auf jeden Fall wollen in der kommenden Woche belgische und französische Taucher die Höhle mal von der Unterwasser-Seite untersuchen, um rauszufinden, ob das eventuell die größte Unterwasserhöhle ihrer Art in Mazedonien in Europa in der Welt ist. Unser guide war da ziemlich zuversichtlich, wollen wir ihm diesen Optimismus mal nicht nehmen…

Am Ende der Tour kann man also resümieren, dass wir doch jede Menge Wasser bekommen haben und auch alle sehr zufrieden waren mit uns und der welt:IMG_2549

M.

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